CII im heute journal: Dennis-Kenji Kipker zur digitalen Souveränität Europas

Im heute journal vom 8. August 2026 diskutiert das ZDF, wie stark Europa von Cloud- und Rechenzentrumsanbietern aus den USA abhängt und welche Risiken damit verbunden sind. Prof. Dr. Dennis-Kenji Kipker, wissenschaftlicher Direktor des cyberintelligence.institute, ordnet diese Entwicklung aus Sicht von Cybersecurity und digitaler Resilienz in diesem Format ein.
Kipker macht deutlich, dass Rechenzentren längst zur kritischen Infrastruktur der Digitalisierung geworden sind, dabei spricht er sowohl von Cloud-Diensten über KI-Anwendungen bis hin zu zentralen Geschäftsprozessen. Gleichzeitig führt die Konzentration auf wenige US-Anbieter zu technologischen und geopolitischen Abhängigkeiten, die im Ernstfall die europäischen Handlungsspielräume einschränken können, was eine reale Gefahr darstellt.
Digitale Souveränität bedeutet aus seiner Sicht, Schlüsseltechnologien und Datenverarbeitung so auszurichten, dass Europa eigene strategische Optionen behält, und zwar das auch in Krisen oder bei politischen Spannungen. Der Beitrag unterstreicht damit einmal mehr, dass Entscheidungen über Cloud-Anbieter, Datenstandorte und digitale Infrastruktur heute unabdingbar sind und über reine Effizienzüberlegungen hinausgehen.
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