Das CII beim Handelsblatt Energiegipfel 2026

Vom 27. bis 29. Januar 2026 im bcc Berlin Congress Center in Berlin steht zum diesjährigen HB-Energie Gipfel die Verankerung von Stabilität und Flexibilität im Fokus: Welche Markt- und Regulierungsmechanismen sind dafür nötig? Und wie gelingt der Brückenschlag zwischen Investition, Innovation und Akzeptanz?
Aus Sicht der Cybersicherheit und Resilienz sprach CII-Research Director Prof. Dr. Dennis-Kenji Kipker nach einem Impuls von BSI-Präsidentin Claudia Plattner im Panel "Lagebericht: Wie bleibt das Energiesystem stabil, resilient und souverän? gemeinsam mit Anna Bendzulla, Mitglied des Vorstands, ENERTRAG und Dr. Nina Scheer MdB, Sprecherin der AG Klimaschutz und Energie.
Im Fokus des Gesprächs standen vor allem kritische Kaskadeneffekte, illustriert durch den Brandanschlag auf das Berliner Stromnetz am 3. Januar. KRITIS-Schutz ergibt sich als Residenz-Engineering: Um eine Verkettung kritischer Ereignisse nach einem einzelnen physischen Angriff zu vermeiden, müssen Redundanzen dort geschaffen werden, wo Ausfälle mittels hochkritischer Knotenpunkte zu einer hohen Verwundbarkeit führen.
Dazu zählt gleichermaßen verlässliche Krisenkommunikation und eine hybride Resilienz: Wenn OT/IT-Sicherheit, Werkschutz, Netzbetrieb, Katastrophenschutz und Strafverfolgung in getrennten Silos planen, entsteht die Lücke, in die hybride Akteure gezielt hineinspielen. Nötig sind deshalb gemeinsame Lagebilder, abgestimmte Standards, Übungen über Sektorgrenzen hinweg und klare Zuständigkeiten – gestützt durch starke KRITIS- und Cyber-Strukturen auf Bundesebene.





