KI-Überwachung in Bremer Straßenbahnen: CII-Einschätzung bei ZDFheute

Bei Zuglängen von fast 40 Metern, kann Fahrpersonal nicht immer den gesamten Raum überblicken. Mit Hilfe von KI, soll nun die Leitstelle automatisiert benachrichtigt werden und das System damit als eine Art Wächter fungieren, um das Sicherheitsgefühl der Fahrgäste zu verbessern. Dabei werden Analyse der Bilder in Echtzeit und Gesichter der Menschen unkenntlich gemacht.
Seit nun einem Jahr wird das System des Bremer Start-ups "AI Watch" in den Bahnen der Bremer Straßenbahn AG (BSAG) getestet. In Echtzeit wird Bildmaterial durch Mitarbeiter der Leitstelle bewertet und entsprechende Maßnahmen eingeleitet. Wichtig dabei: Keine der Daten werden gespeichert und die Fahrgäste sind durch Verpixelung unkenntlich gemacht, um den Datenschutz zu sichern."Die Daten werden verpixelt, damit wir der KI auch keine biometrischen Daten übermitteln", so Projektleiter Weiland. "Wir haben uns eng mit dem Landesdatenschutz abgestimmt. Die Fahrzeuge sind auch entsprechend gekennzeichnet, innen und außen."
Eine solche Ausrüstung kostet etwa 10.000 Euro pro Bahn und scheint in seiner ersten Pilotphase erfolgreich, wenn auch mit Verbesserungsbedarf, so CII-Research Director Prof. Dr. Dennis-Kenji Kipker im Interview bei ZDHheute: " Die KI-Software identifizierte 16 Gefahrensituationen, aber nur vier dieser Vorfälle konnten laut Betriebsberichten bestätigt werden."
Den vollständigen Bericht zu KI-Überwachung in Bremer Straßenbahnen gibt es in der aktuellen ZDFheute Mediathek.





