Startschuss für Projekt FORTE: Kaskadeneffekten in KRITIS-Sektoren entgegenwirken

Das cyberintelligence.institute schafft im Verbund mit renommierten Partnern wie der Kühne Logistisch University, dem Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt sowie dem Unternehmen 4flow neue Transparenz über bestehende Abhängigkeiten und potenzielle Kaskadeneffekte für ausgewählten KRITIS-Sektoren. Maßnahmen zur Vermeidung oder Abmilderung negativer Effekte werden identifiziert und bewertet.
Dazu wird die tiefgehende Domänenexpertise mit konkreten Anwendungsbeispielen aus der Wirtschaft verknüpft, um in einem weiteren Schritt Modell-gestützt bekannten (z.B. Pandemie, Transportkapazitätsknappheit, Gasmangellage) und neuartigen Bedrohungssituationen zu begegnen. Hierbei wird explizit berücksichtigt, wie Kaskadeneffekte auf Akteure außerhalb der fokalen Sektoren wirken.
Ein zentrales Ziel ist die Entwicklung von Anwender-Tools, die einzelne Szenarien bzw. deren Modelle, die zugehörigen Kaskadeneffekte sowie konkrete Entscheidungssituation für Wirtschaft, Staat und Verwaltung transparent und begreifbar zu machen. Diese Demonstrationstools stellen Kerndynamiken von Abhängigkeiten dar und können in der Krisenvorbereitung etwa im Bereich Ausbildung/Training genutzt werden.
Als Ergebnis des Projekt sollen Entscheidungsträger in Unternehmen, aber auch in Verwaltung und Staat befähigt werden, die Wirksamkeit von Maßnahmen zur Verhinderung oder Abmilderung von KRITIS übergreifenden Kaskadeneffekten allgemein, aber auch im Einzelfall, zu bewerten und so die Sicherheit und Resilienz der Versorgung sowie der kritischen Infrastruktur in Deutschland zu erhöhen.
Die Projektmittel stammen aus der Ausschreibung "Sektorübergreifende Maßnahmen resilienter Versorgung" des Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt.


