8. Juli 2026

Cybersecurity in der Veranstaltungswirtschaft: Dennis Kipker spricht zu Risiken und Resilienz in der Branche

Im Gespräch mit dem VPLT Magazin spricht Prof. Dr. Dennis-Kenji Kipker über die wachsende Bedrohung durch Cyberangriffe in der Veranstaltungswirtschaft. Im Mittelpunkt stehen typische Sicherheitslücken, die Bedeutung digitaler Resilienz und konkrete Maßnahmen, mit denen Unternehmen sich besser auf Vorfälle vorbereiten können.

Cybersecurity ist längst kein Randthema mehr, sondern Teil professioneller Veranstaltungsplanung. Das zeigt das Gespräch mit Prof. Dr. Dennis-Kenji Kipker, wissenschaftlicher Direktor des CII, im VPLT Magazin deutlich. 

Kipker ordnet darin die aktuelle Bedrohungslage für die Veranstaltungswirtschaft ein und verweist auf die zunehmende Professionalisierung und Industrialisierung von Cyberkriminalität. Besonders relevant sei dabei, dass Veranstaltungen wegen ihrer hohen Sichtbarkeit, ihrer vielen Dienstleister, ihrer teilweise prominenten Teilnehmenden und ihrer sensiblen Datenstrukturen ein attraktives Ziel für Angreifer darstellen. 

Ein zentraler Punkt des Interviews ist die Unterscheidung zwischen klassischer IT-Sicherheit und digitaler Resilienz. Während IT-Sicherheit vor allem darauf zielt, Vorfälle zu verhindern, fragt Resilienz danach, wie Unternehmen handlungsfähig bleiben, wenn es trotz aller Vorsorge zu einem Angriff kommt. 

Als typische Schwachstellen nennt Kipker unter anderem geteilte Zugangsdaten, Standardpasswörter, unzureichend getrennte WLAN-Strukturen sowie unklare Zuständigkeiten im Notfall. Gerade in projektbasierten Branchen wie der Veranstaltungswirtschaft sei es entscheidend, Sicherheitsanforderungen frühzeitig mitzudenken und in Abläufe, Verträge und Briefings zu integrieren. 

Besonders praxisnah sind seine Empfehlungen für kleinere Unternehmen: Mehr-Faktor-Authentifizierung, getestete Backups und ein geübter Notfallplan gehören aus seiner Sicht zu den wichtigsten Grundlagen. Ergänzend betont er die Bedeutung von Awareness, da Phishing, Deepfakes und gefälschte Identitäten auch in der Eventbranche zu den realen Risiken zählen. 

Der Beitrag macht deutlich: Wer Veranstaltungen professionell absichern will, muss Cybersicherheit genauso konsequent behandeln wie Stromversorgung, Brandschutz oder Sicherheitskonzepte vor Ort.

Das vollständige Magazin, inklusive Interview, können sie unter diesem Link herunterladen.

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