Smart Governance Forum 2026: Wertedebatte zu Digitaler Souveränität

Als zweitägige Fach- und Netzwerkveranstaltung brachte das Smart Government Forum vom 21. bis 21. April 2026 Entscheider:innen, Gestalter:innen und Umsetzer:innen aus Verwaltung, Politik, Wissenschaft und Wirtschaft zusammen, um konkrete Lösungen für die digitale Transformation der öffentlichen Verwaltung zu diskutieren.
Die Veranstaltung stand unter der Schirmherrschaft von Dr. Maria Borelli, Vorständin des IT-Dienstleistungszentrums Berlin (ITDZ Berlin), sowie Matthias Hundt, Chief Digital Officer und Staatssekretär für Digitalisierung und Verwaltungsmodernisierung des Landes Berlin.
Im Mittelpunkt wurden nicht Visionen allein, sondern die Frage diskutiert: Wie gelingt digitale Verwaltung konkret – wirksam, skalierbar und im Zusammenspiel von Strategie, Technologie und Organisation? Das Smart Government Forum schafft dafür den Raum für Austausch, Einordnung und praxisnahe Perspektiven.
Auf der Hauptbühne des Berliner Colosseum sprachen am 22. April CII-Forschungsdirektor Dr. Michael Littger im "Kino der Verwaltung: Einfach machen..." mit weiteren Teilnehmenden über konkrete Herausforderungen der digitalsouveränen Transformation, insbesondere mit folgenden Botschaften:
- Digitale Souveränität ist keine reine Technikdebatte, sondern Voraussetzung für echte Gestaltungsfreiheit im digitalen Zeitalter, die auch über künftige Werte- und Gesellschaftsordnungen entscheidet.
- Digitale Abhängigkeit der Verwaltung von legislativen und exekutiven Entscheidungen dritter Staaten oder einzelnen Unternehmen untergräbt das Vertrauen in den Rechtsstaat.
- Digitale Souveränität entscheidet sich nicht in politischen Bekenntnissen, sondern jeden Tag in ganz konkreten Beschaffungsentscheidungen und Partnerschaften der Verwaltung und Unternehmen.
Weitere Teilnehmende der Diskussion waren Martin Wimmer, Peer Heinlein, Dirk Meyer-Claassen sowie Claudia Federrath für die Berliner Beauftragte für Datenschutz und Informationsfreiheit mit der Moderation von Dr. Markus König.





