CII-Keynote "Zukunftsherausforderung Digitalsouveränität" auf dem eGovernment Summit

Im Schloss Neuhardenberg kamen am 7. & 8. Mai Vertreter aus Verwaltung, Politik, Wissenschaft und Wirtschaft zusammen, um einen Wendepunkt in der deutschen Verwaltung zu besprechen. Dieser Wandel wird von einer neuen Bundesregierung und Gesetzesinitiativen, wie der OZG 2.0 und Registermodernisierung geprägt. Länder sind kein Publikum, sondern Schlüsselakteure: Sie bilden die Brücken zwischen Bund und Kommunen und treiben Innovationen in der deutschen Verwaltung voran.
Wie kann ein solcher Wandel gelingen? Als Eröffnung des zweiten Konferenztags zeigte CII-Research Director Dr. Kipker in seiner Impulskeynote, dass vor allem die Cloudifizierung ein wunder Punkt der Digitalsouveränität Deutschlands ist. Deutschlands breite Abhängigkeit von Cloud Computing wirft neue Fragen auf, die gezielte Antworten verlangen: Neben Datenschutz, stellen sich Fragen zu Technologieverfügbarkeit, Exportbeschränkungen und vor allem dem De-risking wichtiger staatlicher Infrastrukturen, um dessen digitale Unabhängigkeit sicherzustellen. Teil dieser Antwort ist die vom CII entworfene EUCRA-Initiative (European Value Alliance for Cybersecurity and Resilience), welche Transparenz und Zugang für IT-Beschaffer stärkt.
Für eine gezielte Lösung braucht es Koordination: Statt fragmentierter Ansätze, sind Kooperation in souveräner IT-Infrastrukturen, sicherer digitale Identitäten und skalierbaren Verwaltungsclouds notwendig. Da sich Technologie mittlerweile von einem Datenschutz- zu einem Verfügbarkeitsproblem entwickelt hat, braucht auch die deutsche Verwaltung einen gezielten De-Risking Ansatz, der souveräne Antworten und Lösungen zu heutigen Abhängigkeiten findet.
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