12. März 2026
CII-Gastbeitrag: "Die Hyperscaler-Debatte in Europa: Was Cloud-Anbieter verstehen müssen und wie sie reagieren sollten"
In seinem aktuellen Beitrag für das Forbes Technology Council analysiert CII-Research Director Prof. Dr. Dennis-Kenji Kipker, warum die Cloud-Wahl in europäischen Boardrooms längst keine reine IT-Entscheidung mehr ist. Er beleuchtet das Spannungsfeld zwischen technologischer Abhängigkeit und dem Drang nach strategischer Autonomie und zeigt auf, wie US-Anbieter durch echte Anpassung langfristiges Vertrauen im EU-Markt sichern.

Der Text beschreibt den Wandel der Cloud-Strategie hin zu einer hochpolitischen Frage der rechtlichen Haftung und operationalen Sicherheit. In einem zunehmend regulierten Umfeld reicht technologische Exzellenz nicht mehr aus; entscheidend ist nun die Fähigkeit, europäische Standards bei Datenschutz und Marktoffenheit proaktiv zu bedienen.
- Datensouveränität & rechtliche Risiken: Europäische Kunden fordern Schutz vor dem Zugriff ausländischer Behörden. Lokale Datenspeicherung und vom Kunden verwaltete Verschlüsselung sind mittlerweile Grundvoraussetzungen für Vertrauen.
- Regulatorische Professionalisierung: Durch Gesetze wie NIS 2 und DORA wird Cloud-Compliance zur direkten Vorstandsverantwortung, was eine neue Tiefe bei Audits und Resilienz-Nachweisen erfordert.
- Anpassung als Wettbewerbsvorteil: Um langfristig erfolgreich zu bleiben, müssen US-Anbieter proprietäre Abhängigkeiten (Lock-in) abbauen und transparente, souveräne Lösungen anbieten, die dem europäischen Bedürfnis nach Kontrolle entsprechen.
Den ganzen Beitrag (auf Englisch) findet man hier.
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