12. März 2026
Sachverständigen-Anhörung im Niedersächsischen Landtag: Polizeiarbeit mit US-Softwareanbieter Palantir?
Sachverständigen-Anhörung im Niedersächsischen Landtag: Soll für die Analyse- und Recherche der Polizeiarbeit die Software des US-Unternehmens Palantir eingeführt werden? Für das cyberintelligence.institute hat Dr. Michael Littger an der Anhörung teilgenommen.

Hannover 12.03.2026 - Zur heutigen Sitzung des Ausschusses für Inneres und Sport hat das cyberintelligence institute zum Entschließungsantrag über Einführung der Palantir-Software in der niedersächsischen Polizei Stellung genommen:
- Die Polizei benötigt moderne, leistungsfähige Werkzeuge zur Datenanalyse, um der zunehmenden Komplexität der Bedrohungslage entgegenwirken zu können.
- Die Einführung der Palantir-Software ist allerdings aus Gründen der digitalen Souveränität, des Datenschutzes sowie der strategischen Ausrichtung der Sicherheitsarchitektur erheblich problematisch.
- Es ist eine Frage der politischen Priorisierung, den Weg des geringsten Widerstandes durch eine verfügbare US-Softwarelösung zugehen, oder die deutliche anspruchsvolle Option zum Aufbau eigener Fähigkeiten.
- Niedersachsen sollte sich auf Bundesebene dafür einsetzten, das Mittel für Lizenzgebühren zum Betrieb einer Palantir-Infrastruktur in die Entwicklung einer europäischen Souveränlösung investiert werden.
Unter Leitung der Vorsitzenden Abgeordneten Frau Doris Schröder-Kopf kamen zahlreiche weitere Stimmen zu Wort: Dennis Lehmkemper (LDS Niedersachsen), Christian-Tobias G. (Polizeigewerkschaft Niedersachsen), Manuel 'HonkHase' Atug sowie Vertreter des Unternehmens Palantir, Stefanie K. und Josef Korte u.a.
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