21. April 2026
Projektstart FORTE: Störanfälligkeit von Ausfällen zwischen KRITIS-Sektoren
Die Versorgung der Bevölkerung hängt in der Krise von der Zuverlässigkeit kritischer Infrastrukturen ab - wie aber wirken sich Störungen innerhalb solcher Infrastrukturen auf die Funktionsfähigkeit anderer Sektoren aus?

Auf Einladung der Kuehne Logistics University haben sich in dieser Woche Vertreter des CII zwei Tage mit Expert: innen von 4flow, Deutsches Zentrum für Luft-und Raumfahrt e.V. und weiteren Partnern über intersektorale Risiken infolge gegenseitiger Abhängigkeiten kritischer Infrastrukturen ausgetauscht:
- Die Betrachtung von Störanfälligkeiten erfolgt bislang meist noch innerhalb einzelner Sektoren, was der engen Verflechtung in besonderes sensiblen Sektoren wie Ernährung und Logistik nicht gerecht wird.
- Die KRITIS-Versorgungssicherheit ist heute unauflöslich mit digitalen Informations- und Kommunikationstechnologien verknüpft - ihr Ausfall würde Steuerungsprozesse aller Sektoren betreffen.
- Aktuelle Vorfälle wie die Stromausfälle in der Region Berlin veranschaulichen, wie schnell sich Beeinträchtigungen eines Sektors auf andere Bereiche und damit auch auf die Bevölkerung auswirken können.
Der Austausch erfolgte zum Auftakt des Projekts FORTE, das im Rahmen der Bekanntmachung "Sektorübergreifende Maßnahmen resistenter Versorgung" des Forschungsprogramms für die zivile Sicherheit der Bundesregierung gefördert wird.





